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ABICOR BINZEL

Der James Bond unter den Schweißbrennern

ABICOR BINZEL Agent McCor. Foto: ABICOR BINZEL

„Mein Name ist Cor, McCor!“ So stellt sich der Actionheld vor, der wie seine Kollegen in anderen Agenten-Filmen knifflige Aufträge rund um den Globus erfüllen muss. Doch McCor ist nicht im Auftrag ihrer Majestät unterwegs. Sein „Boss“ ist die Alexander Binzel Schweisstechnik GmbH & Co. KG in Buseck bei Gießen. Das Unternehmen, das seine Produkte unter der Marke ABICOR BINZEL vertreibt, gilt als weltweiter Marktführer für Schutzgas-Schweiß- und Schneidbrenner für die gängigsten Verfahren MIG/MAG, WIG und Plasma.

Was die leistungsstarken Schweißbrenner alles können, wie man sie anwendet, welche Tricks und Kniffe Abicor Binzel für die Schweißer der Welt auf Lager hat, zeigt der Agent anschaulich bei seinen Einsätzen und spricht so die Menschen in der Welt des Schweißens auf unkonventionelle Weise direkt an. Und die Werbung funktioniert.

Mehr als 600.000 Brenner werden pro Jahr produziert, von der Massenware bis zum kundenspezifischen Einzelstück. Fast 12.000 verschiedene Brenner, Verschleißteile und Zubehörartikel sind im Angebot. Damit setzte das 1945 gegründete Unternehmen mit inzwischen weltweit 1.000 Mitarbeitern 2015 140 Mio. Euro um.

„Zahlreiche patentierte Entwicklungen von uns prägen die Welt des Schweißens und Schneidens“, betont Geschäftsführer Emil Schubert. Gemeinsam mit seinem Co-Geschäftsführer Dr.-Ing. Torsten Müller-Kramp tut er alles, damit das Werk Buseck mit seinen 360 Mitarbeitern am Hochlohnstandort Deutschland wettbewerbsfähig bleibt. Bereits im Jahr 2000 wurde ein Rationalisierungsprojekt gestartet und eine schlanke Produktion eingeführt. Heute Vorbild für die anderen Werke. Die sind über die ganze Welt verteilt. In Billiglohnländern wie Tschechien und Indien wird rund um die Uhr vor allem Massenware hergestellt.

Emil Schubert (rechts) & Torsten Müller-Kramp. Foto: Gerd Scheffler

 In Buseck und Dresden sitzen dagegen Forschung und Entwicklung. Hier entstehen Know-how-trächtige Produktlösungen und kundenspezifische Sonderanfertigungen. „Wir müssen immer weiter innovativ sein, rationalisieren und mit Qualität, Lieferzeit und Service punkten“, sagt Müller-Kramp. Das Unternehmen steht im ständigen Wettrennen mit den Anbietern aus Billiglohnländern und dem damit verbundenen Preisverfall. Vor allem China holt stetig auf. Zudem gehören die Schweißbrenner mit dem markanten magentafarbenen Binzel-Punkt zu den meistkopierten Marken der Welt. „Wir haben Standards gesetzt“, sagt Geschäftsführer Schubert. „Und die schätzen unsere Kunden – und leider auch der Wettbewerb.“

 

VIDEO: Agent McCor auf Mission

Quelle: Abicor Binzel

 
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